Bodypainting-Projekt Nürnberg 2019 – Die Idee dahinter

Mein Bodypaintingprojekt im Sommer 2019 neigt sich nun dem Ende zu.

Bei meiner letzten Aktion verwandelte ich Menschen im Tierpark Nürnberg durch Bodypainting in Tiere. Auch im aktuellen Projekt bin ich meiner Heimat Nürnberg treu geblieben, denn ich liebe meine Heimatstadt. Aber nicht nur deswegen findet mein neues Bodypaintingprojekt diesmal im Herzen der Stadt statt., sondern weil Nürnberg auch einiges an Sehenswürdigkeiten, Schönheiten und interessante Plätze zu bieten hat. Nicht umsonst strömen jährlich Millionen von Besucher nach Nürnberg.

Viele Sehenswürdigkeiten sind weltweit bekannt, andere sind eher ein Geheimtipp und doch sind sie alle schön.

Die Geschichte Nürnberg ist ebenso vielfältig wie seine Sehenswürdigkeiten und beginnt, zumindest offiziell erwähnt im Jahre 1050.  Es gibt noch Spuren aus dem Mittelalter, von den Staufern und Luxemburgern und dem römischen Reich.

Das Handwerk spielte eine wichtige Rolle und Nürnberg erlebte auch weiterhin den Wandel der Zeit.

Die Geschichte Nürnbergs ist aber auch mit nachdenklichen Momenten verbunden. Das Reichparteitagsgelände erzählt von einer Zeit, die nicht in Vergessenheit geraten sollte. Und soeben erst wurde bekannt, dass es für den Erhalt der Zeppelintribüne einen Zuschuss vom Staat gibt.

Nürnberg bietet aber auch kleine, feine Ecken mit Parkanlagen und Ruhezonen und auf der anderen Seite wurde es moderner.

In meinen diesjährigen Bodypaintingprojekt möchte ich verschiedene Sichten und Ansichten Nürnbergs einbinden und zeigen, und das auf meine eigene künstlerische Art und Weise mit Bodypainting

Ich führte in Museen und an schönen Plätzen Nürnbergs Live-Bodypaintings durch. Dabei werden die Menschen in die Szenerie durch Camouflagegetechnik eingebunden oder explizit hervorgehoben.

Ich war bereits an den folgenden Locations tätig

  • Historisches Straßenbahndepot St. Peters – Jugendstilzug
  • Spielzeugmuseum – Puppenspiel
  • Historische Felsengänge – spuky
  • Kettensteg
  • Albrecht-Dürer-Haus – Adam & Eva
  • Hesperidengarten
  • Fembohaus – Brockvestibül
  • Zeppelinfeld – Steintribüne
  • Historische Felsengänge – Urzeit
  • U-Bahn-Station Lorenzkirche – Wasserorgel
  • Blick über den Dutzendteich zum Dokumentationszentrum
  • Stadtpark – Neptunbrunnen
  • Historischer Kunstbunker
  • Tucherschloss – Hirsvogelsaal

Nun stehen nur noch zwei weitere Paintings an

  • DB-Museum (am 03.11.2019)
  • Friedhof St. Johannis (unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Ich werden den Beitrag nun nach und nach mit kleinen Berichten und Making-off-Bildern zu den Bodypaintings an den einzelnen Locations ergänzen.

An jeder Location habe ich natürlich nicht nur gepaintet, sondern auch immer fleißig fotografiert. Nun gilt es aus allen Fotos jeweils das Beste auszuwählen, denn auch in diesem Jahr soll aus den Fotos wieder ein Kalender entstehen.